| Freitag, der 30. Juli 2010, 14:48 Uhr |
Meinung & Analyse // Dienstag, 13.07.2010
Alternative Energie: durch Europa auf Umwegen in die UkraineDer Bereich der alternativen Energie wird in der Ukraine immer attraktiver, auch für Investitionen. An alternative Energien erinnert man sich immer öfter, mehr oder weniger bedeutende Reformprogramm kommt nicht mehr ohne diese modern gewordene Wortverbindung aus. Bedeutet dies, dass der Anteil der erneuerbaren Energie bald die unbedeutende 1-2% übersteigen wird? Es gibt Zweifel, aber die steigende Nachfrage der europäischen Länder (z. B. nach (Holz-)Briketts und -pellets) und die steigenden Nebenkosten zeigen, dass es durchaus möglich ist, dass die ukrainische Regierung gezwungen wird, ihre Worte in die Tat umzusetzen.
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Wirtschaft // Mittwoch, 07.07.2010
"Naftohas Ukrajiny" zahlte pünktlich für das JunigasDer ukrainische Gasmonopolist “Naftohas Ukrajiny” vermeldete die pünktliche Überweisung der Junirechnung an “Gasprom”.
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Politik // Montag, 05.07.2010
Ukraine bietet weiteren Pipelinebau anDie Ukraine hat Russland und der EU eine weitere Alternative zu South Stream vorgeschlagen – die Gründung eines Joint-Ventures für den Bau neuer Gaspipelines im Lande. Beim Energieministerium führte man aus, dass das Projekt mit Kosten von insgesamt 5 Mrd. Dollar eine Erhöhung der Kapazitäten um 60 Mrd. Kubikmeter Erdgas im Jahr vorsieht. Zum Vergleich: die von den Kapazitäten her gleichwertige South Stream kostet 28-30 Mrd. Euro. Doch Russland strebt danach unabhängig von den Transitstaaten zu werden und wird, ungeachtet der Vorteile des Vorschlags, dieses wahrscheinlich ablehnen, meinen Experten.
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Wirtschaft // Freitag, 02.07.2010
Stockholmer Gericht hat RosUkrEnergo bis 2030 wieder ins Geschäft gebrachtGemäß der Entscheidung des Stockholmer Gerichts, die der Zeitung „Delo“ vorliegt, ist „Naftogas“ nicht nur verpflichtet RosUkrEnergo 11 Mrd. Kubikmeter Erdgas zurückzugeben und dem Unternehmen Strafen in Höhe von 4,5 Mrd. $ zu zahlen.
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Wirtschaft // Freitag, 04.06.2010
"Naftohas Ukrajiny" zahlt pünktlich für das MaigasDer ukrainische Gasmonopolist “Naftohas Ukrajiny” vermeldete heute die pünktliche Überweisung der Mairechnung an “Gasprom”.
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Wirtschaft // Freitag, 28.05.2010
"Gasprom" und "Naftogas" diskutieren weiter eine TeilfusionEin gemeinsames Unternehmen von “Gasprom” und “Naftogas” könnte in der ersten Etappe auf paritätischer Grundlage gebildet werden.
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Politik // Mittwoch, 19.05.2010
Medwedjew und Janukowitsch widmeten sich gestern dem BusinessVertreter der Wirtschaft trafen sich gestern mit den Präsidenten der Ukraine und Russlands, Wiktor Janukowitsch und Dmitrij Medwedjew. Die Unternehmer betonten die Verbesserung in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern und folglich die Erhöhung der Investitionsattraktivität der Ukraine. Jedoch bezeichneten sie als ungelöste Hauptfrage den Transit von zentralasiatischem Erdgas über das Territorium Russlands. Medwedjew zeigte sich auf eine solche Wendung der Ereignisse offensichtlich nicht vorbereitet.
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Politik // Freitag, 14.05.2010
Kiew möchte Kontrolle über "Naftogas" behaltenKurz vor dem Besuch des Präsidenten Russlands, Dmitrij Medwedjew, in Kiew hat der Leiter des Energieministeriums Jurij Bojko in Moskau die ersten Verhandlungen zur Frage einer Fusion „Gasproms“ und „Naftogas“ geführt. Ihre Ergebnisse sind unbekannt, doch die Regierenden auf allen Ebenen unterstreichen, dass sie mit einer Fusion von „Naftogas“ und „Gasprom“ nicht einverstanden sind. Anstelle dessen würde die Ukraine gern die Kontrolle über das neue Unternehmen behalten, Russland vorschlagend als Aktiv einen Teil der russischen Gaslagerstätten und das ukrainische Pipelinesystem einzubringen.
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Meinung & Analyse // Donnerstag, 13.05.2010
Zu den ökonomischen Auswirkungen der Ostseepipeline auf die UkraineDas westeuropäische Projekt der Nord Stream-Pipeline zielt der landläufigen Meinung nach auf die Umgehung der osteuropäischen Transitstaaten wegen politischer Unwägbarkeiten und zur Vermeidung von Transitkosten ab. Als unsicherer Transitstaat wird in der Öffentlichkeit nach den vergangenen Gasstreits vor allem die Ukraine wahrgenommen. Welche Folgen wird daher die Errichtung und nachfolgende Inbetriebnahme der zwei Stränge der Ostseepipeline und der übrigen russischen Pipelineprojekte für die Ukraine haben?
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Politik // Donnerstag, 13.05.2010
Asarow: Die Frage des Gastransportkonsortiums wird in den nächsten zwei Monaten gelöstDer Premierminister der Ukraine, Nikolaj Asarow, und Wladimir Putin haben sich darauf geeinigt im Verlaufe von zwei Monaten die Frage der Gründung eines Gastransportkonsortiums zu klären. Darüber informierte Nikolaj Asarow heute.
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Politik // Mittwoch, 05.05.2010
Wiktor Janukowitsch: An die Initiative Wladimir Putins muss man pragmatisch herangehen, ausgehend von den Interessen der UkraineDer Präsident der Ukraine, Wiktor Janukowitsch, kommentierte auf Bitte der Nachrichtenagentur “Interfax” die Erklärung des Premierministers Russlands, Wladimir Putin, bezüglich einer Fusion von “Gasprom” und “Neftegas Ukrainy”.
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Politik // Mittwoch, 05.05.2010
Fünf Argumente für und gegen „Neftegasprom“Putin hat vorgeschlagen „Neftegas“ mit „Gasprom“ zu vereinen. Was erhält die Ukraine dafür?
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Meinung & Analyse // Donnerstag, 29.04.2010
Doppelschlag - Besiegeln die Charkiwer Verträge die freiwillige Rückkehr der Ukraine in die russische Einflusssphäre?Die Verträge, welche die Präsidenten Janukowytsch und Medwedew am 21.04 in Charkiw unterschrieben haben, sind von ihrer Bedeutung deutlich mehr als Gas- und Flottenvereinbarungen zwischen der Ukraine und Russland – sie werden eine nachhaltige geopolitische Wirkung haben.
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Politik // Freitag, 23.04.2010
Administration Janukowitsch rechtfertigte Schwarzmeerflottenabkommen vor diplomatischen VertreternIn der Präsidialadministration fand gestern ein Treffen mit Vertretern diplomatischer Missionen statt, die man versuchte von der Gesetzeskonformität des Vertrages zur Verlängerung der Aufenthaltsfrist der Schwarzmeerflotte der Russischen Föderation auf der Krim zu überzeugen. Gleichzeitig erhielt der “Kommersant-Ukraine“ eine Kopie des Dokuments. In diesem fehlt der Verweis auf den Vertrag zur Lieferung von Gas, was es „Naftogas Ukrainy“ erlaubt nach 2019 von der russischen „Gasprom“ eine Beibehaltung des geltenden Rabattsystems zu fordern.
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Wirtschaft // Donnerstag, 22.04.2010
Ukraine erhält Ermäßigung beim GaspreisDie Ukraine und Russland haben sich auf eine Senkung der Preise für zu lieferndes Gas um ein Drittel geeinigt. Dabei werden formell die Verträge nicht geändert. Ihnen wird lediglich ein Nachlass hinzugefügt, was Russland in jedem Moment erlaubt zum vorherigen Liefersystem zurückzukehren. Marktteilnehmer bewerten die unterzeichneten Dokumente positiv – sie erlauben es die Auslastung der Unternehmen der Chemieindustrie zu erhöhen und mit deren Modernisierung zu beginnen.
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Politik // Mittwoch, 21.04.2010
Russische Schwarzmeerflotte bleibt weitere 25 Jahre auf der KrimDie Präsidenten der Ukraine und Russlands, Wiktor Janukowitsch und Dmitrij Medwedjew, haben ein zwischenstaatliches Abkommen über die Verlängerung des Aufenthalts der Schwarzmeerflotte Russlands auf dem Territorium der Ukraine über 25 Jahre unterzeichnet.
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Politik // Dienstag, 20.04.2010
Tihipko äußerte sich zum für die Ukraine annehmbaren GaspreisRussisches Gas kann für die Ukraine 230-240 Dollar pro tausend Kubikmeter kosten. Dies erklärte Vizepremier Serhij Tihipko in einem Interview mit dem 5. Kanal.
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Politik // Freitag, 16.04.2010
Janukowitsch und Medwedjew werden sich in Charkow treffenPräsident Wiktor Janukowitsch könnte sich mit dem Präsidenten Russlands, Dmitrij Medwedjew, einen Monat früher als geplant treffen, am 21. April in Charkow. Der Status der Gespräche ist bislang nicht festgelegt worden, doch zur Hauptfrage wird das Gas. Die Ukraine bittet Russland um Vergünstigungen über 4 Mrd. $ im Jahr und kann ohne diese den Haushalt nicht entsprechend den Forderungen des IWF verabschieden. Den Daten des “Kommersant-Ukraine“ nach, ist Kiew im Austausch bereit „Gasprom“ einen Teil der Gasspeicher zu vermieten, Russland die Krementschuger Raffinerie zurückzugeben und Russland als Teilhaber an zukünftigen atomaren Energieblöcken zuzulassen.
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Wirtschaft // Donnerstag, 15.04.2010
Total interessiert sich für das Schiefergas in der WestukraineEine der weltgrößten Erdölgesellschaften – Total – ist an der Förderung von Schiefererdgas und -methan interessiert. Am Dienstag informierte sie über die Unterzeichnung eines Abkommens mit EuroGas zur Bewertung der Vorräte der Lagerstätten in der Westukraine. Das Interesse an den ukrainischen Lagerstätten ist nicht zufällig. Bei entsprechenden Investitionen könnte die Förderung im Jahr 15-20 Mrd. Kubikmeter Erdgas im Jahr erreichen – mehr als die Hälfte des Volumens, welches in diesem Jahr in Russland gekauft werden soll, merken Experten an.
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Wirtschaft // Donnerstag, 15.04.2010
Gasprom muss mehr Transitgebühren an die Ukraine zahlenDie Transitgebühr für russisches Erdgas über das Territorium der Ukraine steigt im zweiten Quartal von 2,78 auf 2,84-2,88 Dollar pro tausend Kubikmeter auf 100 km.
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Politik // Mittwoch, 14.04.2010
Asarow verkündet Bereitschaft Russlands die Gasverträge neu zu verhandelnRussland hat seine Zustimmung zur Revision der Gasverträge mit der Ukraine gegeben.
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Wirtschaft // Dienstag, 13.04.2010
Gaseinkäufe steigenDie Ukraine erhöht 2010 die Gaskäufe von Russland.
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Meinung & Analyse // Dienstag, 13.04.2010
Katyn: Polnische Lehren für die neue ukrainische RegierungAls bezeichnend und beklagenswert erscheint vor dem Hintergrund der Tragödie die Tatsache, dass von der Webseite des neuen ukrainischen Präsidenten die Informationen über den Holodomor verschwunden sind. Die jetzigen Machtinhaber stehen im Einklang mit den sowjetischen Historikern des Kreml…
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Politik // Montag, 12.04.2010
Ukraine bittet um Preisnachlass über 4 Mrd. $ bei russischem ErdgasPremierminister Nikolaj Asarow bittet Russland um einen Preisnachlass bei Gas für das Jahr 2010 in Höhe von 4 Mrd. $. Im Austausch dafür könnte die Russische Föderation am Bau zweier Blöcke des Chmelnizkijer Atomkraftwerks mit dem nachfolgenden Verkauf von Elektroenergie in der Ukraine und nach Europa beteiligt werden und ebenfalls die Integration der ukrainischen Flugzeugbauunternehmen in die „Vereinte Flugzeugbaugesellschaft“ erhalten. Die Gründung eines Gastransportkonsortiums unter Beteiligung von „Gasprom“ hörte auf Hauptgegenstand der Verhandlungen mit der russischen Seite zu sein.
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Wirtschaft // Freitag, 09.04.2010
"Gasprom" verzichtet wieder auf Strafen gegenüber "Naftogas"Die Nationale Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” und die Offene Aktiengesellschaft “Gasprom” bestätigten, dass sie gegeneinander keinerlei Ansprüche bezüglich der Erfüllung der Gasabkommen im I. Quartal 2010 haben. Eine entsprechende Vereinbarung wurde von beiden Seiten am 8. April im Verlaufe von Verhandlungen in Moskau erreicht, teilte der Pressedienst von “Naftogas Ukrainy” mit.
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Meinung & Analyse // Sonntag, 04.04.2010
Charme-Offensive verpufftDemonstratives Desinteresse: Rußland und die Ukraine eröffnen neue Runde im Energie-Poker. Regierung in Kiew verspricht Zugeständnisse. Putin reagiert abwartend
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Politik // Freitag, 02.04.2010
Regierung Asarow bietet Russland Beteiligung an der Modernisierung des ukrainischen Gastransportsystems anDie Verhandlungen zur Gründung eines Gastransportkonsortiums mit Beteiligung von Russland und der Ukraine befinden sich in einer Sackgasse. Aufgrund dessen schlug Premierminister Nikolaj Asarow dem Ersten Stellvertreter des Premierministers der Russischen Föderation, Igor Schuwalow, vor, sich auf eine Beteiligung an der Modernisierung des ukrainischen Gastransportsystems (GTS) zu beschränken. Bei „Gasprom“ ist man nur unter der Bedingung einverstanden sich am Gastransportsystem zu beteiligen, wenn das Kontrollpaket der Aktien des ukrainischen GTS an „Gasprom“ geht.
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Politik // Samstag, 27.03.2010
Kommunale Energiewirtschaft wird wohl ab dem 1. Juli nicht mehr subventioniertDie Subventionen aus dem Staatshaushalt für die Deckung der Tarifdifferenzen bei den kommunalen Dienstleistungen könnten von 1. Juli an abgeschafft werden. Dies verkündete der Minister für kommunale Wohnungswirtschaft, Alexandr Popow, im Verlaufe einer Konferenzschaltung mit Vertretern der Oblastverwaltungen.
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Meinung & Analyse // Freitag, 26.03.2010
Stabilität über allesDie neue Administration Janukowytsch hat sich formiert und nach der Regierungsbildung lassen sich erste Schlüsse auf die weitere Entwicklung im politischen und wirtschaftlichen Sinne in der Ukraine machen.
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Wirtschaft // Freitag, 26.03.2010
Keine schnellen Ergebnisse bei "Gasverhandlungen" in MoskauGestern fanden in Moskau Verhandlungen zwischen Premierminister Nikolaj Asarow und dem Vorsitzenden der Regierung Russlands, Wladimir Putin, zu Fragen der Senkung des Gaspreises für die Ukraine statt. Konkrete Abmachungen erreichten die Seiten nicht, jedoch erklärte man bei „Gasprom“, dass eine Senkung der Gaspreise von der Erhöhung der Importmenge abhängt. Die Ukraine könnte mehr importieren, als im Vertrag vorgesehen, wenn man ihr erlaubt das Gas zu reexportieren, sagen Experten.
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Meinung & Analyse // Donnerstag, 25.03.2010
Die Ukraine und Russland – Eine unsymmetrische PartnerschaftDer Besuch des neuen, ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch in Moskau stand – wie im Übrigen auch jener in Brüssel – ganz im Zeichen überhöhter diplomatischer Erwartungen und Versprechungen. Aber insgesamt war die Reise nach Moskau für den ukrainischen Präsidenten von größerer Bedeutung.
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Politik // Donnerstag, 25.03.2010
Russland scheinbar nicht an Gaskonsortium interessiertWie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, werden die Premierminister Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Nikolaj Asarow, heute auf ihrem Treffen einen weiten Fragenkreis diskutieren – von der Produktion für atomaren Brennstoff bis zum Flugzeugbau. Außerdem ist, den Informationen des “Kommersant-Ukraine“ nach, die Gründung eines Gastransportkonsortiums keine ausreichende Grundlage mehr für eine Senkung des Gaspreises für die Ukraine.
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Wirtschaft // Mittwoch, 24.03.2010
Kiew möchte in Moskau günstigeren Gaspreis erreichenGestern begannen in Moskau die Gasverhandlungen im Verlaufe derer Kiew darauf zählt von “Gasprom” eine spürbare Senkung der Gaspreise zu erreichen. Im Austausch schlagen der Minister für Brennstoffe und Energiewirtschaft, Jurij Bojko, und der Leiter von “Naftogas”, Jewgenij Bakulin, Russland die Gründung eines Gaskonsortiums vor und den russischen Monopolisten für direkte Lieferungen russischen Gases auf den Binnenmarkt der Ukraine zu lassen.
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Wirtschaft // Donnerstag, 04.03.2010
Naftogas Ukrainy hat vollständig für den Februar bezahltGasprom bestätigte offiziell, dass “Naftogas Ukrainy” für die Februarlieferungen bezahlt hat.
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Wirtschaft // Freitag, 05.02.2010
Naftohas hat vollständig für den Januar abgerechnetDas Unternehmen “Naftohas Ukrajiny” meldet die vollständige Bezahlung des im Januar importierten russischen Erdgases.
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Wirtschaft // Mittwoch, 03.02.2010
Ukraine muss für das Januargas ca. 780 Mio. Dollar zahlenDie Ukraine hat im Januar dieses Jahres 2,7 Mrd. Kubikmeter Gas importiert.
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Wirtschaft // Mittwoch, 13.01.2010
Gasprom bereitet sich auf den Machtwechsel in der Ukraine juristisch vorGestern wurde bei „Gasprom“ erklärt, dass man eine Revision der Verträge für die Gaslieferung in die Ukraine nach dem Machtwechsel im Lande fürchtet. Absichten diese zu ändern, verkündete bereits der Präsidentschaftskandidat Wiktor Janukowitsch. In seinem Umfeld meint man, dass man eine Senkung der Preise über die Einrichtung von direkten Lieferungen von Erdgas aus Turkmenistan erreichen kann. Experten stimmen damit überein, dass dieses Jahr die beste Zeit dafür wird, um Zugeständnisse zu erreichen: der Gasverbrauch in der Welt sinkt und Russland plant auf eine Reihe von die Ukraine umgehenden Gaspipelines zu verzichten.
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Politik // Montag, 11.01.2010
Timoschenko: Die Ukraine kann sich selbst mit Erdöl und Erdgas versorgenDie Ukraine kann sich selbst mit Erdöl und Erdgas vollständig versorgen. Dies verkündete die Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, auf einer Konferenz in Krementschug (Oblast Poltawa).
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Wirtschaft // Donnerstag, 07.01.2010
"Gasprom" bestätigt den Erhalt des Geldes von "Naftohas"“Gasprom” bestätigte heute offiziell die Bezahlung des im Dezember gelieferten russischen Gases durch “Naftohas”.
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Wirtschaft // Mittwoch, 06.01.2010
"Naftohas Ukrajiny" meldet Zahlung des DezembergasesHeute um 18 Uhr Kiewer Zeit meldete das Unternehmen “Naftohas Ukrajiny” gleichzeitig mit Weihnachtsgrüßen die vollständige Bezahlung des im Dezember erhaltenen Gases und damit die vollständige Bezahlung für das Jahr 2009.
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Politik // Samstag, 02.01.2009
Tymoschenko verspricht stabile GaspreiseDie Gaspreise für die Industrie, die kommunalen Wärmeversorger und die Bevölkerung bleiben auf dem Niveau des Vorjahres.
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Wirtschaft // Freitag, 01.01.2009
Gasprom: Gaspreis für die Ukraine im I. Quartal 305$Gestern äußerte sich Sergej Kuprijanow, der Pressesprecher des russischen Gasmonopolisten “Gasprom”, in einem Interview mit dem Radiosender “Echo Moskwy”.
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Wirtschaft // Sonntag, 20.12.2009
Gasprom verlangt im I. Quartal 2010 über 300$ für tausend Kubikmeter ErdgasDer Gaspreis für die Ukraine wird im nächsten Jahr höher ausfallen, als es vorher angekündigt wurde. Gestern teilten Vertreter der russischen „Gasprom“ mit, dass im I. Quartal 2010 tausend Kubikmeter nicht 280$, sondern 300-310$ kosten werden. Dieser Preis ist vergleichbar mit denen, die in den europäischen Ländern gezahlt werden, obgleich die Transportausgaben bei der Gaslieferung in die Ukraine niedriger sind. Auf diese Weise bezahlt die Ukraine für die Unterzeichnung der nachteiligen Verträge von Anfang des Jahres, betonen Experten.
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Politik // Samstag, 12.12.2009
Regierung Timoschenko hofft auf die vierte IWF-Tranche noch in diesem JahrGrigorij Nemyrja, Vizepremierminister der Ukraine, hofft darauf, noch in diesem Jahr eine positive Antwort von Direktorium des IWF zu bekommen.
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Wirtschaft // Donnerstag, 26.11.2009
"Gasprom" erwartet Gaspreis von 280$ für 2010“Gasprom” nannte gestern den mittleren Jahrespreis für Gas für die Ukraine im Jahre 2010 – 280$ für tausend Kubikmeter. Dieser Preisanstieg könnte für die Industrie einzig unter der Bedingung der Beibehaltung der Praxis der quartalsweisen Revision der Preise und der Gewährung von Nachlässen für große Verbraucher, beispielsweise über die Erhöhung der Preise für den Transit russischen Gases annehmbar werden, sagen Marktteilnehmer.
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Meinung & Analyse // Donnerstag, 26.11.2009
Russisch-ukrainischer Gaskompromiss – Ein trügerischer FriedenDie Anpassung der Liefermenge zugunsten der Ukraine ist nur eine kurze Atempause im andauernden Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine. Der nächste Gasstreit wird in absehbarer Zeit kommen.
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Politik // Montag, 23.11.2009
Timoschenko gegen Änderung der geltenden GasverträgeDie Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, gestattet niemandem die ukrainisch-russischen Gasverträge zu ändern, die am 19. Januar 2009 auf zehn Jahre abgeschlossen wurden.
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Meinung & Analyse // Sonntag, 22.11.2009
Ukrainisch-russische Gasverträge: Pro et ContraAm 19. Januar 2009 haben „Naftogas“ und „Gasprom“ einen Vertrag über den Kauf und den Verkauf von Erdgas für die Jahre 2009-2019 abgeschlossen (weiter Liefervertrag) und ebenfalls einen Vertrag über die Mengen und die Bedingungen des Transits von Erdgas über das Territorium der Ukraine im Zeitraum 2009 bis 2019 (weiter Transitvertrag), Texte die bald nach der Unterzeichnung veröffentlicht wurden. Beide Verträge wurden Gegenstand der Kritik in der Ukraine seitens einer Reihe von Politikern und Experten, die von ihrem diskriminierenden – in Bezug auf die Ukraine – Charakter und der Notwendigkeit ihrer kardinalen Revision sprachen. Diese Kritik ist teilweise begründet und gerechtfertigt, jedoch dem Blickfeld der Kritiker entgehen einige wichtige Nuancen, die bestimmte Möglichkeiten für die Ukraine eröffnen.
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Politik // Freitag, 20.11.2009
Präsidialamtsvertreter äußerte sich zu den Gründen für Juschtschenkos Schreiben an MedwedjewIm Brief an den Präsidenten der Russischen Föderation hat Wiktor Juschtschenko konkrete Vorschläge zu den Gasverträgen gemacht.
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Politik // Sonntag, 15.11.2009
"Gasprom" verspricht keine Strafzahlungen von "Naftogas" zu fordernDie OAO (Offene Aktiengesellschaft) “Gasprom” wird gegen “Naftogas Ukrainy” “aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation” in der Ukraine keine Strafsanktionen verhängen. Dies verkündete der Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden des russischen Konzerns, Alexandr Medwedjew.
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Politik // Mittwoch, 11.11.2009
Ukraine und Russland verhandeln auf Regierungsebene über ein neues GasabkommenDie Ukraine und Russland haben neue Entwürfe für ein Regierungsabkommen zur Zusammenarbeit im Gasbereich ausgetauscht. Kiew braucht das Abkommen, um den langfristigen Vertrag zwischen “Gasprom” und der NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” zu revidieren, da die Ukraine in diesem Jahr 24 Mrd. Kubikmeter Gas anstelle der vertraglich vereinbarten 40 Mrd. Kubikmeter kaufen wird. Russland ist bereits alles mögliche zu unterzeichen, solange es nicht den Vertrag betrifft.
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Wirtschaft // Montag, 09.11.2009
Präsidialamtsvertreter hält IWF Hilfe für die Bezahlung der nächsten Gasrechnungen notwendigDie Ukraine kann ohne die Hilfe des IWF im November und Dezember nicht für die Lieferungen russischen Gases zahlen.
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Wirtschaft // Samstag, 07.11.2009
"Gasprom" hat das Oktobergeld von "Naftohas" erhalten“Naftohas” hat vollständig bei “Gasprom” für das im Oktober erhaltene Gas abgerechnet.
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Politik // Dienstag, 03.11.2009
Juschtschenko fordert Revision der Gasverträge mit RusslandPräsident Wiktor Juschtschenko hat die Regierung und die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” angewiesen, die Gasverträge mit Russland zu revidieren. Das Staatsoberhaupt besteht auf einer Verringerung der Gaseinkaufsmengen im nächsten Jahr, einer Erhöhung der Transitgebühren und der Einführung von Strafsanktionen für die Reduzierung der von “Gasprom” im Transit über die Ukraine transportierten Gasmengen. Beim russischen Monopolisten erklärte man, dass man mit allen Forderungen einverstanden ist, außer der Einführung des “take or pay” Prinzips in Bezug auf den Gastransit. Bei dessen Anwendung würde Russland bereits im nächsten Jahr eine Strafe in Höhe von 120 Mio. $ drohen, merken Experten an.
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Meinung & Analyse // Sonntag, 25.10.2009
Feinde oder Verteidiger?Nach der Ankunft in der Ukraine am 12. Oktober und nach Abschluss des Hauptprogramms des Besuchs sollte die jetzige IWF-Kommission unsere Hauptstadt zum Ende dieser Woche verlassen. Der Besuch erwies sich allerdings schwieriger als ursprünglich erwartet. Die Situation wurde „dank“ der Opposition verschärft, die zunächst die Verabschiedung des weitgehend populistischen Gesetzes über die Erhöhung der sozialen Standards erreicht hat und danach den Fonds-Funktionären vorgeworfen hat, Tymoschenko bei der Wahl finanziell zu unterstützen. Als Folge sind Zweifel aufgetreten, ob die nächste Finanzspritze für Kyjiw rechtzeitig bereitgestellt werden kann.
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Politik // Samstag, 10.10.2009
Anders Åslund: "Am professionellsten ist heute Julija Wolodymyriwna (Tymoschenko)“Den amerikanischen Ökonomen Anders Åslund erkennt man nicht wieder. 2005 hat er den Rücktritt von Julija Timoschenko als Ministerpräsidentin begrüßt, und nannte ihre Regierung „eine absolute Katastrophe des sozialistischen Populismus“.
Heute klatscht Åslund wieder Beifall – aber dies mal Timoschenko selbst. Die Zeiten sind vorbei, als sie sich über die Oligarchen beschwerte, die “internationale Experten zu ihrer Diskreditierung” beauftragt haben sollten, dabei die regulären Auftritte Åslunds in der Presse im Blick habend.
Politik // Sonntag, 04.10.2009
Timoschenko verspricht die Gaspreise für die Bevölkerung bis Ende des Jahres nicht anzutastenPremierministerin Julia Timoschenko verkündete, dass es bis Ende des Jahres 2009 keine Preiserhöhungen für die Bevölkerung geben wird.
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Politik // Montag, 28.09.2009
Weltbankvertreter fordert höhere Gaspreise für die BevölkerungDie Weltbank betont die Notwendigkeit einer Erhöhung der Tarife für Energieressourcen für die ukrainische Bevölkerung.
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Politik // Dienstag, 22.09.2009
Ukraine muss wohl auf direkte Gaslieferungen aus Turkmenistan verzichtenDie Pläne zur Wiederaufnahme der Lieferungen turkmenischen Gases in die Ukraine könnten erneut von Russland durchkreuzt werden. Gestern teilte der Präsident Turkmenistans, Gurbanguly Berdimuhamedow, mit, dass Aschchabad bereit ist Verhandlungen mit “Gasprom” zur Wiederaufnahme des Aufkaufs zu beginnen. Experten sind überzeugt davon, dass Moskau einverstanden ist turkmenisches Gas sogar zu unvorteilhaften Bedingungen zu kaufen, nur um den Anschluss Aschchabads an das Nabuccoprojekt zu verhindern.
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Wirtschaft // Freitag, 11.09.2009
"Gasprom" veröffentlicht Gaspreisprognose für das IV. QuartalWie man gestern bei “Gasprom” mitteilte, steigt der Gaspreis für die Ukraine im IV. Quartal auf 205-210$ pro tausend Kubikmeter. Das sind 32$ mehr, als Anfang des Jahres bei der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” geplant wurde. Die Verluste des Unternehmens aufgrund des unerwarteten Preisanstieges betragen 450 Mio. $, was zu Verlusten bei der Jahresendabrechnung führt. In der entstandenen Situation könnte das Ministerkabinett die einzukaufende Gasmenge in Russland bedeutend reduzieren, doch dafür müsste die Regierung “Gasprom” bei einer Reihe anderer Fragen entgegenkommen, betonen Experten.
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Politik // Dienstag, 21.07.2009
Regierung lässt Gaspreiserhöhungen prüfenDas Ministerkabinett der Ukraine empfahl der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy”, der Nationalen Kommission zur Regulierung des Elektroenergiemarktes (NKRE), dem Energieministerium, dem Wirtschaftsministerium und dem Finanzministerium bis September diesen Jahres der Regierung, Empfehlungen bezüglich einer Änderung der Erdgaspreise für die Bevölkerung von 1. Oktober 2009 an vorzulegen.
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Wirtschaft // Dienstag, 21.07.2009
Europa verlangt im Austausch für Kredite SubventionsabbauEuropäische Banken haben verkündet, dass sie der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” nicht die Mittel geben werden, die für den Gaskauf notwendig sind, falls das Unternehmen nicht auf die Subventionierung des Brennstoffverkaufes für die kommunalen Energieversorger verzichtet. Eine Reform des einheimischen Systems der Wärmeversorgung ist notwendig, doch könnte dies eine Verdoppelung der Tarife für Heizung und Warmwasser für die Bevölkerung nach sich ziehen, warnen Experten.
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Politik // Montag, 22.06.2009
Regierung Timoschenko plant den Binnengaspreis für die Industrie quartalsweise zu bestimmenAm Freitag hatte Premierministerin Julia Timoschenko erklärt, dass sich die Gaspreise beginnend mit nächstem Jahr für Industriekunden quartalsweise ändern werden. Produzenten gehen davon aus, dass die Initiative der Regierung ihre Produktion konkurrenzfähiger auf den Weltmärkten machen wird. Und Experten betonen, dass unter den sich einstellenden Bedingungen die Industriellen versuchen würden, Gas in unterirdischen Speichern in den Zeiten zu sammeln, wenn es billiger ist, was zur Reform des gesamten Gasmarktes und einer Revision der Vereinbarung mit “Gasprom” führen könnte.
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Wirtschaft // Freitag, 17.04.2009
Realisierung von Nabucco könnte indirekt die Gaspreise für die Ukraine erhöhenTurkmenien hat einen ersten praktischen Schritt zum Eintritt in den internationalen Markt für Gaslieferungen in Umgehung Russlands getan. Aschchabad hat ein Abkommen mit der deutschen RWE zum Transport von Gas nach Europa abgeschlossen, dem Unternehmen ebenfalls Lagerstätten im Schelf des Kaspischen Meers versprechend. Für die Ukraine könnte das eine erneute Verteuerung des Brennstoffes bedeuten – bislang hatte “Gasprom” das gesamte turkmenische Gas aufgekauft, dieses danach in die Ukraine liefernd.
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